Ideen am Arbeitsplatz - Bernhard Wolff auf der Personal 2010
11.03.2010 · Was Unternehmen von Wickie dem Wikinger lernen können
Angesichts eines steigenden Wettbewerbsdrucks benötigen Unternehmen kreative Mitarbeiter, die neue Produkte entwickeln und Lösungen für Probleme finden. Doch wie entstehen gute Ideen? Welche Techniken die Kreativität der Beschäftigten anregen, führt der Wirtschaftspädagoge und Tagungsmoderator Bernhard Wolff am 28. April auf der PERSONAL2010 in einem Keynote-Vortrag aus.
Interaktiv vermittelt Bernhard Wolff auf der PERSONAL2010 in Stuttgart seine Erfahrungen mit kreativer Arbeit. Er lüftet nicht nur das Geheimnis, wie Bilder im Kopf wirken und wo Ideen sind, bevor sie jemand hat, sondern erklärt auch, was wir in Sachen Innovationskultur von Wickie dem Wikinger lernen können.„Ideen fallen meistens nicht vom Himmel, sondern entstehen dadurch, dass wir unterschiedliche Dinge verbinden“, sagt Bernhard Wolff. Eine elementare Methode dafür sei das bildliche Denken: Wir müssten unsere Phantasie einschalten und Bilder im Kopf entstehen lassen, so der Kreativdenker Wolff. Im sogenannten „Design Thinking“ versuche man etwa, Dinge völlig neu miteinander zu kombinieren.
Wolff nennt ein Beispiel: „Jemand denkt an bestimmte Objekte, die es schon gibt, und verbindet sie mental miteinander.“ Ein E-Book kombiniert mit einem Lampenschirm sei dann ein Objekt, das einerseits als Lichtquelle diene, gleichzeitig aber auch als Buch funktioniere. „So kommen Sie auf neue Produktideen“, erklärt Wolff.
Bernhard Wolff, der schon an mehr als 400 Tagungen großer Unternehmen mitgewirkt hat, erzählt auf Süddeutschlands größter Fachmesse für Personalmanagement außerdem von seiner Arbeit als Moderator und Ideengeber. Dabei setzt er häufig auf Elemente des Theaters und Kabaretts. „Ein Kabarettist erlaubt sich eine ungewöhnliche Perspektive auf die Welt. Er überrascht uns damit, dass er Menschen ganz anders wahrnimmt, da er sich über das allgemein akzeptierte Verhalten hinwegsetzt“, sagt Wolff. Humor könne dabei ein Transformator sein, indem er Schwächen oder Probleme aufdecke und unangenehme Wahrheiten erträglich mache.
„Stellen Sie sich vor, der Geschäftsführer haut den Mitarbeitern ihre Schwächen ganz direkt um die Ohren“, sagt Tagungsmoderator Wolff. Das sei immer kontraproduktiv. „Wenn Kabarettisten dasselbe Thema in einer Comedy-Szene aufgreifen, dann ist das für die Mitarbeiter eher eine Befreiung.“ Das Thema sei dann einmal ausgesprochen und die Belegschaft könne damit beginnen, daran zu arbeiten. „Komiker dürfen Themen zur Sprache bringen, die normalerweise tabu sind. Das ist angewandte Narrenfreiheit“, erklärt Wolff.
In einem persönlichen Erfahrungsaustausch mit dem Publikum verdeutlicht Bernhard Wolff, wie die Planung von Tagungen in Deutschland wirklich abläuft, wer die Konzepthoheit hat und ob HR ausreichend beteiligt ist.
Keynote-Vortrag von Berhard Wolff auf der Messe PERSONAL2010:
„Think innovative! Lust auf Ideen“
Mittwoch, 28. April 2010, 11.20 – 12.05 Uhr,
Neue Messe Stuttgart, Halle 9, Forum 3
Pressemitteilungen
| Veröffentlichungsdatum | Headline der Pressemitteilung | Veröffentlichungsdatum | Headline der Pressemitteilung |
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